Bebauungsplan 28.32 K – Auf dem Rotental
In der Ratssitzung am 24. Juni 2008 wurde der Bebauungsplan „Auf dem Rotental“ einstimmig beschlossen. Das war ein großer Erfolg für die Bemühungen der beteiligten Bürger, der Investoren und der Stadtverwaltung. Nicht zuletzt ist es auch ein Erfolg für den Einsatz der FDP in den vergangenen 8 Jahren.
Für die Planung „Auf dem Rotental“ hat die FDP – Fraktion sich in den vergangenen Jahren für eine bürgernahe Planung eingesetzt und sich für diese Punkte stark gemacht:
1. Bebauungsstruktur und Siedlungsdichte sollen der ortstypischen Struktur von Königsdorf entsprechen, d.h. die Zahl der Geschosse soll sich der umgebenden Bebauung anpassen, das sind im wesentlichen 2geschossige Wohngebäude in offener Bauweise.
Ergebnis: Der Punkt wurde erfüllt.
2. Die in früheren Varianten angestrebte Verdichtung auf etwa 1.500 Einwohner für dieses Plangebiet lehnen wir ab. Hieraus ergibt sich eine Siedlungsdichte von etwa 130 Einwohnern pro Hektar, diese wäre etwa doppelt so hoch wie im heutigen Königsdorf. Eine solch hohe Einwohnerzahl würde zu einer unzumutbaren Verkehrsbelastung auf den zugeordneten Hauptstraßen führen.
Ergebnis: Dem Punkt wurde gefolgt, die Bebauungsdichte wurde reduziert, so dass etwa ein Drittel weniger Einwohner sich dort ansiedeln werden. Damit reduziert sich auch die ursprünglich befürchtete hohe Verkehrsbelastung.
3. Vorschläge für altengerechtes, barrierefreies Wohnen sind in den Planentwurf einzubringen. Das gleiche gilt für die Leitlinien für eine familien- und kinderfreundliche Stadtentwicklung der Stadt Frechen aus dem Jahre 2001.
Ergebnis: Der Punkt wurde erfüllt.
4. Die Erschließung durch Strassen und Fußwege soll so erfolgen, dass der Bahnhof Königsdorf sowie die jeweils übergeordneten Hauptstraßen Augustinusstraße, Aachener Strasse, Neubuschbeller Weg und Mühlenweg auf möglichst kurzem Wege erreicht werden können. Kurze Fahrwege sparen nicht nur Zeit sondern bedeuten auch weniger CO2-Emissionen, weniger Feinstaub usw.
Ergebnis: Der Punkt wurde im wesentlichen erfüllt. Ausarbeitungen im Detail, insbesondere ausserhalb des Plangebietes zum Bahnhof hin müssen noch erfolgen.
5. Aufgrund der Geländeform des Plangebietes ist das Entwässerungssystem rechtzeitig zu untersuchen und zu planen. Eine rechtzeitige Berücksichtigung der Entwässerungstechnik bedeutet später geringere Kosten im Bau und Unterhaltung der Kanäle.
Ergebnis: Der Punkt wurde erfüllt.
6. Schallschutzmaßnahmen gegenüber der Eisenbahnstrecke Köln – Aachen müssen von Anfang an planerisch entwickelt werden. Je höher die Geschosszahl der Wohngebäude desto teurer wird der Lärmschutz gegenüber der Eisenbahnstrecke. Die hierzu erforderlichen Mehrkosten verteuern somit das Wohngebiet.
Ergebnis: Der Punkt wurde erfüllt, sowohl durch geringere Gebäudehöhen als auch durch speziell entwickelte Schallschutzbebauung.
7. Das Plangebiet soll landschaftsplanerisch so gestaltet werden, daß die erforderlichen ökologischen Ausgleichsmaßnahmen sich als ein belebendes, gestalterisches Element im Plangebiet erweisen.
Ergebnis: Der Punkt wurde erfüllt. Ein Grünzug mit Spielplätzen soll das Gebiet von Osten nach Westen durchziehen.
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