Rekultivierung des ehemaligen Tagebaus Frechen
Der Planungsausschuss hat am 20.11.2007 auf Antrag der FDP – Fraktion beschlossen, dass im Bereich der Rekultivierungsflächen des Tagebaus Frechen punktuell entlang den noch zu planenden Rad- und Wanderwegen beispielsweise
• ein Waldlehrpfad, der über die Vielfalt an Bäumen und Sträuchern informieren soll,
• Picknickwiesen mit Kinderspielplätzen,
• ein Trimm – Dich – Pfad,
• Grillplätze und Schutzhütten, und
• Wildwiesen, wo betreten erlaubt ist!,
vorgesehen werden sollen.
Die SPD – Fraktion hatte gegen diese Vorschläge gestimmt, weil angeblich Trimm – Dich – Pfade und Grillhütten Autoverkehr und Bierkisten nach sich ziehen. Gleichwohl hatte die SPD – Fraktion noch vor vier Monaten gefordert, dass die Stadt Frechen die Grillhütte im Königsdorfer Wald wieder herrichtet, die von der Forstverwaltung geschlossen worden war.
Seit Jahren fordert die Frechener FDP – Fraktion, dass die Stadt Frechen rechtzeitig ihre Vorstellungen zur Gestaltung des rekultivierten Tagebaus Frechen einbringt. Jetzt wurde dem Planungsausschuss ein Gesamtkonzept für den rekultivierten Tagebau vorgestellt, mit der Projektbezeichnung „Erlebnisraum Marienfeld“. Der Planentwurf sieht auf Kerpener Seite eine lebhafte Landschaft vor. Aber auf Frechener Gebiet ist bisher nur eine Baumallee eingeplant.
Nach Auffassung der FDP – Fraktion bietet sich hier die Chance der interkommunalen Zusammenarbeit mit der Stadt Kerpen, um für dieses rund sieben Quadratkilometer große Gebiet eine zusammenhängende Erholungslandschaft zu gestalten. Ziel soll sein, der Bevölkerung auch in Frechen großzügigen Freiraum für Aktivitäten einzuräumen, ohne dass man meilenweit zu einem sogenannten Freizeitzentrum fahren muß.
Druckversion
PRESSE