Trinkwasser Frechen

23. September 2015, Allgemein

Adaption_Web_RGB_Zeichenfla3FDP fordert belastbare Zahlen und zweite Bürgerversammlung zum Trinkwasser

Im Gespräch mit der RheinEnergie am 14. September haben die FDP und ihre Koalitionspartner von CDU und Grünen die Forderung der Bürger nach Trinkwasser der „alten“ Qualität bekräftigt und die RheinEnergie aufgefordert, belastbare Zahlen zu den Lösungsvarianten vorzulegen. Nur dann sei es möglich, die Frechener Bürger zu befragen, ob sie beim verkalkenden Kölner Wasser bleiben oder gegen einen höheren Preis zum Dirmerzheimer Wasser zurückkehren und damit auf das ständige Entkalken von Armaturen und Maschinen und den kalkbedingten Ausfall von Maschinen verzichten wollen. Die Zahlen sollen bis Jahresende vorliegen.

Für den Fall der Abkehr vom Kölner Wasser bevorzugt die RheinEnergie die Rückkehr zum Dirmerzheimer Wasser, da das Türnicher Wasser, mit dem Habbelrath und Grefrath versorgt werden, voraussichtlich nur noch bis zum Ende der Tagebausümpfung ca. 2045 zur Verfügung steht.

FDP Vorsitzende Susanne Kayser Dobiey: „Wir erwarten, dass RheinEnergie die in der Bürgerversammlung genannten Kostenansätze im Interesse einer tragbaren, langfristigen Lösung noch einmal überprüft. Andernfalls werden die Forderungen der Bürger spätestens bei der Neuausschreibung des 2020 auslaufenden Wasserliefervertrages zum Tragen kommen.

Sobald auch die anderen Fraktionen und entsprechenden Ausschüsse sich mit dem Thema befasst haben, müssen die Bürger mit ins Boot. Zunächst in einer Bürgerversammlung, die von der FDP bereits beantragt wurde. Themen sollen die Ergebnisse der Beratungen von Ratsfraktionen und Fachausschüssen mit dem Versorger RheinEnergie und Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Trinkwasserqualität sein und offene Diskussion im Vordergrund stehen.“

gez.

Bernhard v. Rothkirch

(PM Trinkwasser 19.9.15)