Mehr als 1000 Unterschriften bereits gesammelt

06. März 2015, Allgemein

UnterschriftenMehr als 1000 Frechener Bürger/innen haben seit Anfang Februar mit ihrer Unterschrift die Forderung gestützt, das Trinkwasser von Frechen von Kölner Wasser wieder auf Eifelwasser umzustellen oder zumindest den Kalkgehalt auf das alte Niveau zurückzuführen.

Argumente der Bürger sind zum Beispiel:

  •  „Endlich kümmert sich jemand um dieses Thema“
  •  „Wir müssen viel häufiger unsere Elektrogeräte entkalken. Die Chemie kann doch für die Umwelt auch nicht gerade gut sein!“
  • „Unsere Kaffeemaschine wird nun einmal im Monat, statt alle Drei entkalkt.“
  • „Unsere Clospülung „leckt“ häufiger. Das kostet Wasser“
  • „Wir haben uns für über 3.000 € eine Entkalkungsanlage einbauen lassen, damit wir nicht auch noch demnächst die Wasserleitungen erneuern lassen müssen. Und was machen diejenigen, die das Geld nicht haben?“
  •  „Früher habe ich das Wasser aus der Leitung getrunken. Das schmeckt mir jetzt nicht mehr.“
  • „Auch unser Hund trinkt das Wasser nicht mehr“.
  •  „Es soll ja auch Nitrat im neuen Wasser sein. Das ist sicher nicht gesund.“
  •  „Wir zahlen das gleiche Geld für eine viel schlechtere Leistung. Wie konnte die Stadt dem zu Lasten ihrer Bürger zustimmen?“
  •  „Wann wird das endlich wieder umgestellt?“

Die FDP-Fraktion hat einen Antrag an den Bürgermeister gerichtet, sich gegenüber dem Wasserversorger Rheinenergie für die o.g. Forderung einzusetzen. Den Antrag hat der Bürgermeister an die Rheinenergie zur Stellungnahme weitergeleitet.

Angesichts der großen Resonanz haben wir den Bürgermeister in einem weiteren Antrag aufgefordert, im ersten Halbjahr 2015 zu einer Bürgerversammlung einzuladen, bei der Rheinenergie und Bürgermeister die Hintergründe der Trinkwasserumstellung zum 1.1.2014 erläutern und gemeinsam mit Vertretern von Frechener Handwerksfachbetrieben die Fragen der Bürger/innen zur Trinkwasserumstellung und ihren Folgen beantworten.

Wir erwarten, dass die genannten Anträge in der Ratssitzung am 10. März behandelt werden.

Wenn Sie Fragen zu unserem Vorgehen haben oder weitere Argumente für die Umstellung zurück aufs alte Trinkwasser nennen möchten, senden Sie uns bitte eine Mail.

Wenn Sie sich ebenfalls an der Unterschriftenaktion beteiligen möchten, bitten wir Sie darum, das Formular aufzurufen, auszudrucken und mit den Unterschriften im Hotel Durst, Hauptstrasse 47 abzugeben.
Nachtrag:
Der Bürgermeister hat den Antrag der FDP aufgegriffen und die Vorbereitung der Bürgerversammlung im ersten HJ 2015 beauftragt.