Trinkwasserversorgung Frechen: Antrag zur Behandlung im Rat am 10.03.15

23. Februar 2015, Allgemein

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Meier,

die FDP Fraktion beantragt, dass die Stadt im zweiten Quartal 2015 eine Bürgerversammlung durchführt, auf der die Frechener Bürger/innen Gelegenheit erhalten, über ihre Erfahrungen mit dem „neuen“ Trinkwasser zu berichten und Fragen zu stellen, die vom Versorger Rheinenergie, der Stadt und Frechener Handwerksfachbetrieben beantwortet werden.

Begründung
Nachdem sich die Beschwerden der Frechener Bürger/innen über die Zunahme von Kalk im Trinkwasser häuften, hatte die FDP-Fraktion den Antrag an den Bürgermeister gestellt, sich gegenüber der Rheinenergie für die Reduzierung der Kalkwerte mindestens auf das Niveau vor der Umstellung einzusetzen. Der Antrag wurde von der Stadt zur Stellungnahme an die Rheinenergie weitergeleitet.

Um zu erfahren, welche konkreten Erfahrungen die Bürger/innen mit dem „neuen“ Wasser gemacht haben, hat die FDP die Bürger nach ihrer Meinung zu diesem Thema befragt und Gelegenheit gegeben, sich durch ihre Unterschrift die o.g. Forderung der FDP zu eigen zu machen.

Bei 5 Infoständen in Königsdorf und in der Fußgängerzone sowie bei Nachbarschaftsgesprächen haben sich im Monat Februar insgesamt 300 Bürger (Anmerkung der Red.: mittlerweile sind es 500 Bürger) an der Unterschriftenaktion beteiligt. Die Unterschriftslisten werden in der Ratssitzung am 10. März dem Bürgermeister überreicht.

Beispiele für Stellungnahmen der Bürger:

 

  • „Endlich kümmert sich jemand um dieses Thema“
  • „Wir müssen viel häufiger unsere Elektrogeräte entkalken. Die Chemie kann doch für die Umwelt auch nicht gerade gut sein!“
  • „Wir haben uns für über 3.000 € eine Entkalkungsanlage einbauen lassen, damit wir nicht auch noch demnächst die Wasserleitungen erneuern lassen müssen.“
  • „Früher habe ich das Wasser aus der Leitung getrunken. Das schmeckt mir jetzt nicht mehr.“
  • „Es soll ja auch Nitrat im neuen Wasser sein. Das ist sicher nicht gesund.“
  • „Wir zahlen das gleiche Geld für eine viel schlechtere Leistung. Wie konnte die Stadt dem zu Lasten ihrer Bürger zustimmen?“
  • „Wann wird das endlich wieder umgestellt?“

Mit freundlichen Grüßen

gez. Bernhard von Rothkirch
stellv. Fraktionsvorsitzender