FDP Frechen kürt Kandidaten für die Kommunalwahl 2014

10. Januar 2014, Allgemein
FDP-Frechen-Kommunalwahl-2014-Kandidaten

(v.l.n.r.) Thomas Schwieger (Platz 4), Susanne Kayser-Dobiey (Platz 1), Ingeborg Breunsbach (Platz 3), Bernhard von Rothkirch (Platz 2)

Susanne Kayer-Dobiey ist Spitzenkandidatin

Mit großer Geschlossenheit haben die Frechener Liberalen auf ihrer Wahlversammlung ihr Spitzenpersonal für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 gewählt. Mit jeweils über 90 % der Stimmen wurden sowohl sämtliche Wahlkreisdirektkandidaten als auch die Reserveliste der Spitzenkandidaten mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Neue Spitzenkandidatin ist die 37jährige Rechtsanwältin Susanne Kayser-Dobiey, bislang stellvertretende Fraktionsvorsitzende und zugleich Vorsitzende des Stadtverbandes. Der bisherige Fraktionsvorsitzende André Kotecki zieht sich berufsbedingt nach 5 Jahren an der Spitze der Fraktion aus der aktiven Ratstätigkeit zurück. Ungeachtet der kritischen Situation der Bundespartei im Zuge der verlorenen Bundestagswahl geht die Frechener FDP optimistisch in das Wahljahr 2014:

„Der – unter Vorbehalt – vereinbarte Koalitionsvertrag zeigt nochmals eindrucksvoll, wie wichtig eine starke liberale Stimme in unserem Land ist. Zwar hat die FDP in den letzten vier Jahren vieles nicht wie erhofft umgesetzt aber wie man jetzt sehen kann, oftmals Schlimmeres verhindert, “ erklärte die Spitzenkandidatin Kayser-Dobiey in ihrer Vorstellungsrede in Hinblick auf die aus ihrer Sicht mehr als rückwärtsgerichtete Vereinbarung von Union und SPD.

Dies gelte im Übrigen auch für viele Bereiche der lokalen Politik, wo es zwar keine offizielle Koalition wohl aber regelmäßig ein gemeinsames Abstimmungsverhalten der beiden „großen“ Parteien gebe. Die FDP in Frechen werde sich weiterhin für eine ausgewogene Haushaltspolitik einsetzen und dafür kämpfen, dasss die Stadt endlich in den Schuldenabbau einsteigt. Für Steuererhöhungen stehe die FDP aber nicht zur Verfügung, vielmehr müsse die Stadt wirtschaftlich handeln und überprüfen, ob wirklich alle Aufgaben von der Stadt übernommen werden müssten. Bei der Weiterentwicklung der Frechener Schullandschaft ständen die Liberalen dafür ein, dass diese Diskussion offen und ehrlich geführt werde. Allen Eltern und Bürgern müssten die Kosten und Konsequenzen für die bestehenden Schulen, die zum Teil erheblich seien bewußt sein. Ein Schnellschuss zur Gründung neuer Schulformen aus reiner Ideologie sei mit der FDP nicht zu machen. Darüberhinaus werde sich die FDP für rasche Fortschritte bei der Instandsetzung der Spielplätze und für den Ausbau der Kunstrasenplätze bei den Sportvereinen einsetzen.

Die Liberalen streben bei der Kommunalwahl an, mindestens ihr letztes Ergebnis von vier Mandaten im Stadtrat zu halten. Neben Susanne Kayser-Dobiey bewerben sich auf den aussichtsreichen Listenplätzen die bisherige Stadtverordnete, Ingeborg Breunsbach (Platz 3) sowie Bernhard von Rothkirch (Platz 2) und Thomas Schwieger (Platz 4). Die ersten zehn Plätze der Reserveliste lauten:

  1. Susanne Kayser-Dobiey
  2. Bernhard von Rothkirch
  3. Ingeborg Breunsbach
  4. Thomas Schwieger
  5. Rolf Rong
  6. Erika von Schweinitz
  7. Dr. Bernhard Keller
  8. Christel Sester
  9. Anneliese Brendel
  10. Ingo Brendel